Archive | November, 2012

Für ein eigenständiges Wattenscheid

Posted on 29 November 2012 by Dr. Volker Steude

Die Stadt Bochum leidet an einem Geburtsfehler. Das Bochum von heute entstand aus den Städten Bochum und Wattenscheid, die am 1. Januar 1975 zusammengeschlossen wurden. Nie aber ist aus Bochum und Wattenscheid wirklich eine Stadt geworden. Nach wie vor sind wir zwei Städte, seit nunmehr 38 Jahren. Die Wattenscheider wollen auch heute nicht Bochumer sein. 1975 haben 71,43 Prozent dagegen gestimmt Bochumer zu werden und viel kleiner wird die Zahl vermutlich heute immer noch nicht sein. Der Andrang bei den neuen „WAT“-Kennzeichen zeigt deutlich, das Herz der Wattenscheider schlägt für ihre Stadt nicht für Bochum.

72.500 Menschen leben in Wattenscheid, dass ist etwa ein Fünftel der Einwohner der Gesamtstadt Bochum. Dieses Fünftel identifiziert sich auch heute nicht mit der Stadt. Aber dieses Fünftel wird auch beharrlich von Bochum vernachlässigt. Für die Stadtoberen gibt es nur Bochum, Wattenscheid findet allenfalls am Rande statt.

Das sieht man Wattenscheid an. Der Bahnhof herunter gekommen, die Innenstadt zumeist öd und leer. Die ganze Stadt führt ein Schattendasein. Auch im Masterplan Einzelhandel wird sie jetzt abgestuft vom Sonderstadtbezirkszentrum zum gewöhnlichen Stadtbezirkszentrum. Auf einer Stufe wie Linden. Die Bevölkerungsabnahme in Wattenscheid ist noch dramatischer als in Bochum. Die Schülerzahlen nehmen in den nächsten 10 Jahren um fast ein Viertel ab. Continue Reading

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Sind die Grünen Teil des Filzes?

Posted on 28 November 2012 by Dr. Volker Steude

 

bo-alternativ vom 28.11.2012

… Es gibt jetzt zumindest eine vage Vorstellung davon, für wie viel Geld Sascha Hellen die Eitelkeit prominenter SozialdemokratInnen in den unterschiedlichsten Funktionen bedient hat. Die Grünen in Bochum sind vor ziemlich genau 13 Jahren eine Koalition mit der SPD in Bochum eingegangen. Eines ihrer erklärten Ziele war der Kampf gegen den Filz. Alles spricht dafür, dass sie Teil des Filzes geworden sind. …

 

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Sicherheitsmängel bei Radverkehrswegen an der Wittener Straße

Posted on 28 November 2012 by Dr. Volker Steude

Wittener Straße: Die Verwaltung bestätigt eine hohe Zunahme des Radverkehrs, bezeichnet mangelhafte Radverkehrsanlagen als sicher und bestreitet Handlungsbedarf.

Der ADFC Bochum fordert die Stadt Bochum auf, die bekannten Sicherheitsmängel der Radverkehrswege an der Wittener Straße umgehend zu beseitigen und die Einhaltung der Mindeststandards bezüglich des Verkehrsraumes (Breite der Radfahrstreifen) und der Sicherheitsräume (Trennstreifen von parkenden Kfz am Fahrbahnrand) und der Verkehrsführung in den Kreuzungsbereichen sicherzustellen.

Die Entwicklung der Verkehrszahlen des Fahrradverkehrs zeigen überdeutlich, dass sichere und komfortable Radverkehrsführungen auf allen Hauptverkehrsstraßen der Stadt Bochum erforderlich sind, um das Potential des rundum umweltfreundlichen Verkehrsmittels Fahrrad in Bochum auszuschöpfen.

Die Wittener Straße ist im Abschnitt zwischen Steinring/Lohring und Ferdinandstraße im Rahmen des Konjunkturprogramms II erneuert worden. Die Anzahl der durchgehenden Fahrstreifen wurde von vier auf drei reduziert (zwei stadteinwärts, einer stadtauswärts) und Radfahrstreifen auf der Fahrbahn markiert. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Leistungsfähigkeit und Verkehrsabläufe auf diesem Teilstück der Wittener Straße zu beobachten. Die Verwaltung hat mit der Vorlage Nr. 20122138 jetzt einen Sachstandsbericht vorgelegt. Continue Reading

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Jenseits von ID: Bald Hochhäuser statt Bäume am Lennershof?

Posted on 27 November 2012 by Dr. Volker Steude

bsz vom 21.11.2012, Usch und ph

… Geradezu zynisch erscheint die politische Diktion, dass das Viertel durch die geplante Umgestaltung „aufgewertet“ werde solle, angesichts der hiermit verbundenen Naturvernichtung: „Im Zuge der ‚Aufwertung‘ unseres Gebietes wird zudem fast der gesamte – zumeist schützenswerte und über 50 Jahre alte – Baumbestand zerstört“, ist Gerhard Merkens von der AnwohnerInnen-Initiative gegen das CampusQuartier entsetzt. Von den derzeit 91 gelisteten Bäumen im Lennershof-Viertel würde es 81 schon bald nicht mehr geben. „Aber nicht nur die Bäume sind schützenswert, sondern auch die vielen Vögel und jede Menge Schmetterlinge, die hier in Bäumen und Hecken leben. Auch das Kriechgetier wird vertrieben und kann auf den versiegelten Flächen nie wieder existieren“, ergänzt Merkens. Von der Politik fühlt sich der Lennershof-Bewohner verraten und verkauft: „Kein Aufschrei der Grünen ist zu hören. Wie kommt das wohl?“

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Bochumer und Wattenscheider Unwort des Jahres 2012

Posted on 27 November 2012 by Dr. Volker Steude

Liebe Bäh-Bürger, liebe Freunde der Bochumer und Wattenscheider Bäh-Bürger,

ab sofort gibt es hier eine Abstimmung und ihr seid alle aufgefordert mitzumachen! Wir suchen BOCHUMS + WATTENSCHEIDS UNWORT DES JAHRES 2012!

Nirgends konnte man zuletzt den Berichterstattungen über dieses arme doofe Bochum entgehen, selbst der Münchener und der Hamburger wissen inzwischen, wie einfach man in Bochum fast alles besser machen kann. Deshalb dürfen auch alle Interessierten [außer der OBin Scholz, der übrigen Mitglieder des Bochumer Stadtrats und abgesehen von allen Bochumer Töchtern, die unter Realitätsverlust leiden] mitmachen bei der Abstimmung zum Bochumer und Wattenscheider Unwort.

Unter http://www.facebook.com/questions/306637062780124/ gibt es schon erste Vorschläge für das Bochumer Unwort. Die Liste dort ist erweiterbar! Wer aber nicht zu Facebook gehen mag kann auch direkt hier seine Vorschläge und seine Stimme als Kommentar abgeben. Wir werden die Vorschläge und die Abstimmungsergebnisse sammeln und auswerten und am 31.12.2012 das Bochumer Unwort des Jahres bekannt geben. Damit könnt ihr dann beispielsweise eure Silvesterraketen und -böller beschriften und mit wilden Flüchen in den Himmel schicken, um die bösen Geister für das kommende Jahr zu vertreiben 😉 Continue Reading

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Reißt die STEAG die Stadt endgültig in den Abgrund?

Posted on 26 November 2012 by Dr. Volker Steude

Wer bisher gedacht hat, die Stadt befinde sich bereits wirtschaftlich am Ende, der hat sich wohl geirrt. Denn es kann noch viel schlimmer kommen. 2010 hat der Stadtrat in beispielloser Naivität den Stadtwerken genehmigt 18% der STEAG zu kaufen. Den Rest eines 51%-Anteilpaketes kauften die Stadtwerke anderer Pleitekommunen. Jetzt droht diese Investition den Bach runter zu gehen.

Wenn dieses Invest platzt, dann werden wir in der Stadt fest stellen, was es wirklich heißt, wenn eine Stadt sich finanziell komplett ruiniert hat. Eigentlich sollen die Stadtwerke bis 2022 18,5 Mio. pro Jahr an die Stadt abführen und weiterhin die städtischen Verluste der BOGESTRA ausgleichen. Das sind noch mal 33 Mio. im Jahr. Ist die Wirtschaftskraft der Stadtwerke allerdings aufgrund der Verluste der STEAG erschöpft und keine Überweisung an die Stadt mehr möglich, dann können die ausbleibenden Gewinnabführungen der Stadtwerke nicht mal mehr ausgeglichen werden, wenn wir alle Schule in unserer Stadt schließen würden! Continue Reading

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Kontrollverlust bei den Bochumer Stadtwerken

Posted on 26 November 2012 by Dr. Volker Steude

Die Welt vom 25.11.2012

… Viel schlimmer als suboptimal

Suboptimal also? In Wahrheit ist es noch ein wenig anders und viel schlimmer. Mittlerweile lässt sich sagen, dass Scholz und Wilmert an jenem Abend wichtige Informationen ausgelassen haben. Denn der 33-seitige Bericht der Wirtschaftsprüfer, der als „Präsentation“ für ihren internen Vortrag diente, dokumentiert ungewöhnliche Verstöße, Mängel und Schlampereien für einen Manager, der die Regeln für eine tadellose Unternehmensführung verinnerlicht haben sollte. Offenbar war es recht leicht beim „Atriumtalk“, vertragliche Standards und Regeln zu unterlaufen, obwohl Wilmert zu den Mitwirkenden gehört.

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Nach dem Skandal ist vor dem Skandal

Posted on 25 November 2012 by Dr. Volker Steude

 

Eine herausfordernde Fall-Lösung für die zwei „besonders schlauen“ Juristen aus dem Stadtwerke-Aufsichtsrat

Die Holding B ist am Unternehmen S beteiligt und verfügt über einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag im Verhältnis zu S. Die Holding B steht wirtschaftlich kurz vor der Insolvenz.

Das Unternehmen S erzielt auf Grund der eigenen Marktstellung Gewinne. Diese Gewinne führt S nicht vollständig an die Holding ab, stellt sie auch nicht in Rücklagen ein, sondern reicht einen Teil davon als Spenden deklariert über eine Dritte Person an Politiker, Künstler und die schöne Frau Senta B. weiter. Als Gegenleistung für die Zahlungen von je 25.000 Euro der Unternehmung S müssen die Begünstigten 90 Minuten lang an einer Veranstaltung des Unternehmens S für deren Grosskunden teilnehmen. Der Vertrag zwischen der S und den Begünstigten wird zunächst mündlich und später schriftlich und ohne vollständige Angabe der vertraglichen Pflichten der begünstigten Zahlungsempfänger geschlossen. Formal verstösst der schriftlich nachgereichte Vertrag gegen die unternehmensinternen Unterschriftenregelungen und Vorschriften in Bezug auf das eigene Risikomanagement.

Kommt Ihnen dieser Sachverhalt irgendwie bekannt vor? Continue Reading

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Im Weihnachtsrausch

Posted on 25 November 2012 by Dr. Volker Steude

Hurra-Hurra, der Weihnachtsmarkt ist wieder da.

Ein besonderes Highlight ist neben dem einen und anderem Leerstand wieder der fliegende Weihnachtsmann. Prima, lieber Marketing-Mann, ganz genau so muss es sein.

Und wie wird unsere Oberbürgermeisterin zur Eröffnung des traditionellen Weihnachtsmarktes ge- vielmehr verkleidet sein? Vielleicht als braves Engelein? Ottilie als Unschuldsengel am gleichen Glühweinstand, wo sie einst mit Ernst-Otto wankend stand und im Rauschzustand die Glühweinständer allesamt, prachtvoll und bestrickend fand..

Und welche Überraschungen hält der Bochumer Weihnachtsmarkt sonst noch so bereit? Da muss es doch noch was anderes geben, als beflügelte Mädchen, Glühweinlaune und Berauschtheit? Bestimmt werden wir Erzengel Gräfingholt seh´n, wie er am Bierstand kaum kann noch steh´n. Weniger standhaft dirigiert Steve hoffentlich nie wieder als Himmelsbote, ohne Taktstock und ohne eine einzige Note.
Aber was soll´s, kein Meister ist jemals vom Himmel gefallen. Außer die Bürger-Meisterin. Einmal fiel sie der Länge nach hin .. am Glühweinstand, weil in keiner Weise Halt sie fand.

Hildegard Grygierek

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HellensAngels bei Paul McCartney-Konzert

Posted on 24 November 2012 by Dr. Volker Steude

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…vom Paul McCartney-Konzert anlässlich des 175. Geburtstags von Asesssor Goldmann:

Beginn: Der Gaststar steht bereits auf der Bühne des ausverkauften „rewirpowerstadions“, eine Motorradeskorte der Bandidos Bochum, extra für diesen Tag als Ordner gemietet, braust ins Stadion.
Die Biker haben Frau Dr.Scholz, Sascha Hellen und den Jubiliar Goldmann mit sich auf ihren Böcken sitzen und tragen Kutten mit der Aufschrift „HellensAngels“. McCartney intoniert gemeinsam mit der Bergmannskapelle Grumme Süd das Lied „Luck up, the steiger comes!“

Minute 22: Ein erster Höhepunkt- McCartney widmet in Anerkennung des kompromisslosen Vorgehens der Stadtoberen gegen das Baumunwesen einen seiner größten Erfolge zur neuen Bochumer SPD-Parteihymne um und performt ihn gemeinsam mit den BoSy und dem Mädchenchor der Heinrich-Böll-Gesamtschule:

http://www.youtube.com/watch?v=pEFJ4fcioRI

Minute 58: Überraschungsgast Herbert Grönemeyer singt für den verstörten Ex-Beatle auf Englich und Deutsch „Liverpool, ich komm aus Dir“.
McCartney fragt daraufhin Sascha Hellen, wer denn dieser merkwürdige Mann sei.

Minute 94: Frau Dr. Scholz entdeckt im Publikum ihren Amtsvorgänger E.-O. Stüber und bittet Sir Paul für diesen den Simon and Garfunkel-Klassiker „Like a bridge over troubled Gelsenwater“ zu singen:

Zugabenteil: Und das haben sich die Bochumer BürgerInnen von Paul McCartney für ihre Oberbürgermeisterin als Ständchen gewünscht:

http://www.youtube.com/watch?v=rveVdiO8FPc

Werner Hellweg

Bildnachweis: Paul McCartney live in DublinFiona, Wikipedia

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