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Ottilie’s peinliches Stadtmarketing

Posted on 19 November 2012 by Dr. Volker Steude

 

Nur die Spitze des Filzbergs?

Offensichtlich irrte einst der SPD-Pate von Bochum in seiner Einschätzung der Fähigkeiten von Bochum’s Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz: „Sie kann Dame und auch Kumpel“ – Vielleicht. Aber eins kann Ottilie bestimmt nicht. Eine Stadt wie Bochum als amtierende Oberbürgermeisterin regieren und repräsentieren. Statt zu gestalten, richtet Ottilie Scholz zum Schaden der Bürger in Bochum immer neuen Flurschaden an. Grotesk und peinlich war der Auftritt der Dr. Ottilie Scholz schon bei Spiegel-TV, als sich an die Folgeprobleme des inkompetenten Verwaltungshandelns im Zuge der missglückten Abschiebung des Islamisten und Salafisten Sami A. aus Bochum nicht mehr so recht erinnern konnte.

War es Demenz, Überforderung oder zu wenig Blut im Alkohol?

Wir wissen es nicht genau. Jedenfalls war es peinlich. Reicht es nicht schon, wenn zwei TV-Polizisten Harry und Toto den Rest der Republik glauben lassen, dass in Bochum mehrheitlich alkoholisierte Vollidioten wohnen.

Der Rest der Bochumer Bevölkerung, der nicht vollbesoffen daherkommt, mästet Millionäre und verschafft den Abzockern aus dem öffentlich Politbetrieb unter dem Deckmäntelchen der Charity auch noch fette und völlig unangemessene Honorare.
Auf Kosten der Stromkunden, Gebührenzahler und Bürger.

Die Mehrheit Stromkunden und Bürger – so könnte man denken – ist in Bochum auch noch so dumm, dafür demnächst 10% höhere Strompreise zu akzeptieren… Mittlerweile ist in ganz Deutschland auch bekannt, dass die Pleitekommune Bochum für die Bevölkerungsminderheit – die bei Harry und Toto zufällig nicht vorkommt – zur heiteren Belustigung einen Musiktempel baut. Über München lacht die Sonne – über Bochum (neben der Süddeutschen Zeitung) auch der Rest der Welt!

Stadtwerke und Sparkasse lassen es dagegen auch für die weniger musischen Kunden krachen. Sie kaufen vom Bochumer IG-Betall Boss, Ludger Hinse, zu Kunst mutiertes Altmetall für einen 5-stelligen Geldbetrag auf und wollen für noch mehr Geld die müden Knochen eines Altrockers knacken und hoffentlich nicht krachen lassen. Dafür bezahlten sie einem Filz freundlichen Jüngling dafür schon einmal fast 50.000 Euro voraus.

Das Mass ist voll. Ottilie Scholz sollte jetzt den längst fälligen Schritt machen und konsequent zurücktreten. Doch weder aus dem bundesweit bekannten SPD-Ortsverein Hamme – noch aus sonstigen Kreisen des Bochumer SPD-Filzes hört man etwas dazu.

Der Filz schweigt. Aufklärung in der Stadtwerke-Affäre ist offensichtlich nicht erwünscht. Die Aufklärung wurde deshalb gerade zum zweiten Mal vertagt. Mit tätiger Mithilfe der Arbeitnehmervertreter aus dem Stadtwerke-Aufsichtsrat, die zusammen und als Teil des SPD-Filzes eine unabhängige –also neutrale – Prüfungsgesellschaft im Falle der Honorar-Affäre nicht zulassen wollen. Sonst könnte wohlmöglich noch mehr ans Tageslicht kommen…

Wenn der Aufsichtsrats-Filz die Ergebnisse seiner Sitzungen in zweifelhaften Presserklärungen schon vor den Sitzungen verteilt, dann wurde mutmasslich auch der Abschlussbericht der Wirtschaftsprüfung sicher bereits vorab gedruckt.
Oberbürgermeisterin Ottilie selbst will weiterhin mit Sascha Hellen zusammenarbeiten, obwohl doch der Stadtwerke-Chef Wilmert in Hellen den einzig Schuldigen sieht und ihm vermutlich die Pest an den Hals wünscht. Warum diese Zurückhaltung bei „unsrer“ Oberbürgermeisterin??

Was hat Hellen in der Tasche, was Ottilie und dem Filz gefährlich werden kann? Man darf gespannt sein.

Eine wirkliche Aufklärung, die vollumfänglich Licht ins Dunkel bringen würde, holt nicht nur Belege aus dem Rathaus- Keller, sondern im Falle der Ottilie Scholz wohl auch noch die eine oder andere Leiche… Der pfiffige SPD-Fraktionsvorsitzende der SPD weiss um diese Leichen. Er plant vermutlich gerade deshalb seine Stabübergabe als Fraktionsvorsitzender an seinen Nachfolger Dr. Reinirkens in der Gewisssheit, dass Oberbürgermeisterin Ottilie gerade jetzt abschussreif ist.

Und was macht die „Opposition“?
Der Haufen versprengter Separatisten aus dem Bochumer Westen, die letzten Abtrünnigen aus der Partei der „Besserverdienenden“ und die „Herz-Jesu-Marxisten mit Knappschaftsanspruch“ aus der CDU…?

Bitte nutzt diese Chance und thematisiert Filz und Korruption in dieser Stadt! Vor allem: Stellt nie wieder so bemitleidenswert Kandidaten-Opfer als Gegner von Oberbürgermeisterin Ottilie auf, die statt Filz und Verschuldung lieber den eignen Weg zu Ruhrstadion thematisieren, weil der Ex-Kreisvorsitzende die eigene Wählerschaft für beschränkt hält!

Bochum braucht jetzt keine selbstverliebten SPD-Fiffi’s, deren Arroganz und Selbstüberschätzung nicht mit der eigenen Körpergrösse korreliert, sondern Lösungen für die drängenden Probleme der Zukunft einer Stadt, die nach mehr als 60 Jahren SPD-Filz runtergewirtschaftet ist und vor dem finanziellen Zusammenbruch steht.
Wie sagte einst John Steinbeck: „Leute, die zu nichts fähig sind, sind zu allem fähig.“ Vermutlich dachte Heinz Hossiep einst auch so…

Ulrich Menne, Bochum, 19.11.2012
(mein-Bochum.de)

Bildnachweis: Ottilie Scholz, Arnoldius Wikipedia

1 Comments For This Post

  1. 68er Says:

    http://youtu.be/434jukio7RY?t=13m2s

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