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Konzerthaus wichtiger als Aufklärung + Moral?

Posted on 10 Dezember 2012 by Dr. Volker Steude

Fiffi Fleskes hält an Stadtwerkechef Wilmert fest

In den meisten deutschen Grossunternehmen wie BOSCH, SIEMENS usw. gibt es Governance-Regeln und einen Verhaltenscodex, der sowohl für Mitarbeiter wie auch für das Management gilt.

Dies kann dazu führen, dass zum Beispiel ein Sachbearbeiter aus der Einkaufsabteilung mit seiner fristlosen Kündigung rechnen muss, wenn er einen Geschäftspartner zu einem teuren Geschäftsessen einlädt oder sich ohne Genehmigung zu einem Essen für 50 Euro einladen lässt.

Nicht so bei den Bochumer Stadtwerken.
Dort wurden ohne rechtliche Verpflichtung und ohne klar erkennbare Gegenleistung mehrere 10.000 Euro an den besonders Filz-freundlichen Geschäftspartner Hellen gezahlt. Verträge, die die Gegenleistung zu diesen Zahlungen regeln sollten, gab es ganz offensichtlich nicht oder sie wurden nachträglich und in dilettantischer Art und Weise erstellt. Gar 95.000 Euro zahlten die Stadtwerke dem so genannten „Promivermittler“, der gleichzeitig einen Beratervertrag (Honorar: 50.000 Euro) von „kommunalen Unternehmen“ bekam.

Ein Stadtwerke-Geschäftsführer wie Bernd Wilmert hat die Pflicht zur Sorgfalt und ist verpflichtet, die „Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes“ anwenden so der § 43 Abs. 1 GmbHG.

Ob sich Wilmert mit seinem Nichthandeln somit der „Beihilfe zur Untreue” oder gar durch sein Handeln als Stadtwerke-Geschäftsführer des “Betrugs” (Vermögensverschiebung durch Täuschung zum Vorteil für sich oder einen Dritten) schuldig gemacht hat, ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.
Der „gesunde Menschenverstand“ eines Bürgers mit normalem Rechtsempfinden kann jedenfalls bei den Vorgängen um die Zahlungen der Stadtwerke an “Promivermittler” Hellen ganz sicher keine Sorgfalt eines „ordentlichen Geschäftsmannes“ erkennen. Insbesondere dann nicht, wenn der “Geschäftsmann” diese juristisch wie kaufmännische stümperhaften Verträge rund um den Artrium-Talk selbst mit unterzeichnet oder zu verantworten hat.

Die logische Konsequenz müsste also lauten:
1.) Sofortige Entlassung von Stadtwerkechef Wilmert ohne Abfindung
2.) Schadenersatz in Bezug auf den Vermögensschaden durch den verantwortlichen Verursacher.

Zu den Aufgaben eines Aufsichtsrats gehört es, die Geschäftsführung zu überwachen.

Um eine Überwachungsfunktion aber überhaupt wahrnehmen und ausführen zu können, werden bestimmte fachliche Fähigkeiten vorausgesetzt.

Der „Deutsche Corporate Governance Kodex“ beschreibt diese Anforderungen konkret. Doch wer sitzt im Aufsichtsrat der Stadtwerke Bochum GmbH??? Ob die grüne Studentin Buhl, der Oberstudiendirektor im Ruhestand Fleskes oder die „Geisteswissenschaftlerin“ Scholz über diese fachlichen Fähigkeiten verfügen darf eher bezweifelt werden.

Insbesondere Fleskes ist weder „Best Practice“ noch in irgendeiner Weise unabhängig und kann somit in keiner Weise zur Erfüllung einer guten Corporate Governance in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied beitragen. „Der Aufsichtsrat der Stadtwerke werde den langjährigen Stadtwerke-Chef Bernd Wilmert (60) nicht abberufen…“ wird Fleskes zitiert.

Fürchtet Fiffi bei einer möglichen Abberufung von SPD-Wilmert etwa um den „Spendenbeitrag“ (Millionenspende) der Stadtwerke zu „seinem“ Konzerthaus???

Dies mag der wahre Grund sein, warum Aufsichtsratsentscheidungen zum Schaden der Bochumer Bürger und Stromkunden getroffen werden und Fiffi an Wilmert festhält.
Der „Schulleiter im Management-Stil“ Fleskes (in Anlehnung an eine seine „Veröffentlichung“ beim SPD-nahen VBE – Verband Bildung und Erziehung aus dem Jahre 2000) zeigt als Aufsichtsratsmitglied ein Niveau, welches ihn nicht einmal geeignet erscheinen lässt eine Pommesbude zu führen (muss er auch nicht, denn der SPD-Filz sorgte ja 1988 für sein Beförderung zum Oberstudiendirektor…).

Keinen Stil dagegen hatte offensichtlich „unsre Ottilie“ – verlor sie doch in der letzten Aufsichtsratssitzung die „Contenance“ so berichtete die örtliche Presse. Egal was Otti und Fiffi sonst noch so verlieren mögen. Mit diesen Aufsichtsratsmitgliedern haben die Bochumer Bürger und die Stadtwerke-Stromkunden längst verloren.

Bochumer Bürger wehrt Euch und lasst Euch nicht von SPD-Fiffi und der O“bäh“rbügermeisterin für dumm verkaufen!!!

Ulrich Menne, Bochum, 10.12.2012

2 Comments For This Post

  1. Hildegard G. Says:

    Wenn es um Feste feiern und „Abfeiern“ an der Ruhr geht, gerät Fiffi außer Rand und Band. Dann hält er sich nicht nur für den Anführer der Band´, sondern auch dem Versager bzw. -Versorger (-Strom, Gas und Trinkerwasserschweinerei) die Hand –
    und will nur noch Tralala und Hopsassa, Widewidewid und Juchheirasasa. Und Laminat. Aber was ist Laminat? Ein Volkstanz, ein Stepptanz oder gar eine anreizende Salsa-Art.

    Fragen wir doch einmal den fiffigen Handwerker:

    „Herr Fleskes. Man sagt, er sei der ratloseste im Rat, nebenbei ein Fiffikus. Erkläre er uns doch einmal. Was ist das?“

    „Was? Rotzig ist das, hinterrotzig wie nur was. Mich mit einem Nichtsnutz zu vergleichen ist impertinent und beleidigend.“

    „Nein, nein, Herr Fiffikus, ähm Fiffi Fleskes. So war das nicht gemeint. Die Bochumer Bürger sind sich im Klaren darüber, dass er eine Wissenschaft für sich ist .. und möchten lediglich wissen, was es mit dem Laminat auf sich hat?“

    „Wat? Laminat? Meine Güte, wat is denn dat?“

    „Laminat ist das, was er sich, Herr Fiffikes, äh, ..kus, ins Konzerthaus wünschen“.

    „Das ist absurd. Ich wünsche mir zum Geburtstag ein Geburtstagsständchen, was mir allein schon dienstgradmäßig zusteht, und zwar im Konzerthaus mit meiner Ottimaus“.

    „Aha, ein Geburtstagsständchen in der Fifi- ähm Fidelbude. Hat er nicht im Dezember Geburtstag, der Herr Filoufiff, ähm, Fiviel?“

    „Ja, selbstverständlich habe ich runden Geburtstag. Aber erst im nächsten Jahr, und dann bekomme ich das, was ich mir schwer verdient hab´“.

    „Was?“

    „Ja was denn wohl? Das Konzerthaus!“

    „Pfui, Herr Filzkes, ähm, Fleskes. Dass er das Noten-Haus für ein persönliches Geschenk hält, ist allerhand!“

    SpEnde

  2. Klaus-Werner Says:

    Muß man diesen Humbug verstehen? Handelt es sich vielleicht um eine Art altertümlichen Humor und soll damit lustig sein? *fremdschäm*

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