Archive | März, 2013

Kortumstraße wird morgen durch Mauer zur Sackgasse

Posted on 21 März 2013 by Dr. Volker Steude

Die Planungen sind abgeschlossen, die Anmeldebestätigung der Polizei liegt vor.

schulschliessungen2Am Freitag, 22.03.2013, wird um 15:30 Uhr mitten auf der Kortumstraße (Ausgang des Husemannplatzes, Richtung Norden) aus Protest gegen die verfehlte Schulpolitik von Stadt und Verwaltung eine unübersehbare Mauer aus Pappkartons stehen.

Auf der Mauer wird stehen „Schulschließungen führen in die Sackgasse“ und „Bildungsrepublik“ statt „Bananenerepublik“.

Schüler und Eltern verschiedener Bochumer Schulen werden die Mauer zusammen mit den BÄH-Bürgern errichten. Zum Abschluss der Aktion werden die Kinder die Mauer zu „We don’t need no education“ von Pink Floyd einreißen.

Auf diesem Weg rufen die Initiatoren alle Bochumer SchülerInnen und deren Eltern sowie auch alle weiteren Bochumer Bürger auf, sich an der Aktion zu beteiligen.

14:00 Uhr, Beginn der Aktion mit der Sammlung der Aktiven auf dem Husemannplatz (Vor dem Vapiano). Hier werden die Kartons für die Mauer zusammen getragen und von den SchülerInnen noch mit Fingerfarben kunstvoll gestaltet.
15:00 Uhr Beginn des Mauerbaus, die um 15:30 Uhr stehen soll.
15:30 Uhr werden zwei Sprayer die Mauer mit den benannten Sprüchen besprühen.
15:45 Uhr wird die Mauer von den Schülern eingerissen.

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U35 oder Straßenbahn – Wie sollten Hochschule Bochum und Technologie-Quartier an das städtische Bahnnetz angebunden werden?

Posted on 16 März 2013 by Dr. Volker Steude

U35 oder Straßenbahn – Wie sollten Hochschule Bochum und Technologie-Quartier an das städtische Bahnnetz angebunden werden?

u35plan1Die U35 soll mal wieder weiter gebaut werden. Die Brücke ins Nichts am Ende der Linie über die Unistraße wurde ja bereits anno 1971 gebaut. Bei den neuen Planungen stellt sich die Frage, macht die bisher vorgeschlagene Variante Sinn oder sind die Kosten im Verhältnis zum Nutzen zu hoch?

Die Ziele des aktuell diskutierten Vorschlages zumindest sind nachvollziehbar. Zum einen soll die Hochschule und die RUB im Süden direkt an das städtische Nahverkehrs-Bahnnetz angebunden werden. Auch soll man in Zukunft mit der U35 in Richtung Langendreer fahren können, um an der Unterstraße in die Straßenbahn 310 umsteigen zu können. Continue Reading

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Schulschließungen führen in die Sackgasse

Posted on 15 März 2013 by Dr. Volker Steude

Mitten auf der Kortumstraße soll aus Protest gegen die verfehlte Schulpolitik von Stadt und Verwaltung am Freitag, 22.03.2013, 15:30 Uhr eine unübersehbare Mauer aus Pappkartons errichtet werden.

schulschliessungen2Auf der Mauer wird stehen „Schulschließungen führen in die Sackgasse“.

Schüler und Eltern verschiedener Bochumer Schulen werden die Mauer zusammen mit den BÄH-Bürgern errichten. Zum Abschluss der Aktion werden die Kinder die Mauer zu „We don’t need no education“ von Pink Floyd einreißen.

Die Aktion wird getragen von 4 Bochumer Schulinitiativen und den BÄH-Bürgern. Weitere Schulinitiativen haben bereits signalisiert, die Aktion ebenfalls zu unterstützen.

Mit der Aktion werden insbesondere folgende Forderungen an Politik und Verwaltung gestellt:

· Alle Bochumer Schulen müssen in einen erstklassigen Zustand versetzt und ausgezeichnet ausgestattet werden.

· Es darf keine Grundschulklassen mit mehr als 22,5 Kindern (Klassenfrequenzrichtwert, Zielvorgabe des Landes NRW) mehr geben. 

· Jede weitere Verschuldung der Stadt auf dem Rücken unserer Kinder und Enkelkinder muss unverzüglich gestoppt werden. Continue Reading

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Geheimnis um Nachfolge-Preis des Steiger-Awards gelüftet

Posted on 12 März 2013 by Dr. Volker Steude

In einer satirischen Aktion, stellte Dr. h.c. Dimitri Sergejewitsch Bunin (Foto rechts), Vizebürgermeister von Donezk in Begleitung von Evangelos Papadopoulos (Foto links) den Nachfolge-Preis zum Steiger-Award vor.

Der neue Preis trägt den Namen:
BÄH-Bürger-Award – Der Award mit dem Schaf

awardvorstellungNachdem Bunin, gleichzeitig auch Vorsitzender und Gründer der Ukainien Foundation for Wellfare seine Vorstellungen über den Prominentenauflauf bei der geplanten Preisverleihung der versammelten Weltpresse von WAZ und RN vorgestellt hatte – Bolschoi Theater, die Klitschko-Brüder und sogar Pele sollten kommen – stoppten die BÄH-Bürger den Spuk mit einer klaren Ansage: Wir in Bochum wollen keinen neuen Preis als Alibi, um weiter Promi-Events veranstalten zu können.

Stattdessen prämieren die BÄH-Bürger erstmalig 2013 außergewöhnliches Wirken und Engagement in Bochum. Das Außergewöhnliche des Preises, er honoriert sowohl Menschen, die sich in besonderer Weise für das Wohl der Stadt einsetzen, als auch Personen, deren Wirken sich auf die Stadt in besonders negativer Weise ausgewirkt hat. Continue Reading

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Endlich Ersatz für Steiger-Award

Posted on 10 März 2013 by Dr. Volker Steude

Nach langen streng geheimen Vorbereitungen und vielen schwierigen Verhandlungen, ist es jetzt so weit: am 12.03.13 wird der neue Bochumer Award der Öffentlichkeit vorgestellt. Nur sein Name ist bis heute ein gut gehütetes Geheimnis.

awardfragezWeil der Steiger-Award mittlerweile so einen schlechten Ruf hat, haben engagierte Bürger dieser Stadt den Plan gefasst, einen wirklichen Sympathiepreis zu stiften, der das Wirken von Menschen in dieser Stadt würdigt. Mit diesem Herzensanliegen Bochum haben sie sich an unsere Partnerstadt Donezk gewandt.

Dr. h.c. Dimitri Sergejewitsch Bunin, Vizebürgermeister von Donezk, der ukrainischen Partnerstadt von Bochum und Schulfreund des russischen Unternehmers und Milliardärs Rinat Akhmetov hat sich darauf hin sofort bereit erklärt, den Preis großzügig sponsern. „Mir ist es ein Anliegen, dass der Ruf unserer Partnerstadt Bochum wieder aufpoliert wird. Der Preis ist mein Geschenk an die Stadt, in der ich schon 1989 zu einem wunderbaren Studentenaustausch zu Gast war.“ Continue Reading

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Manni, Money, Manier

Posted on 09 März 2013 by Dr. Volker Steude

Was man in Hintertupfingen kann, kann man in Bochum doch auch, oder?
In einem Kuh-Dorf, hinter Thüringen, verhökert der Bürgermeister Schlaglöcher für 50 Euro .. einschließlich Mehrwertsteuer. Ist das billig .. ähm .. lustig? Nun gut, ob listig oder lustig, mich amüsiert das Geschäftsgebaren des cleveren Bürgermeisters und dass man bei Interesse solch ein Schlagloch käuflich erwerben kann und flicken.

geldscheinNa, wenn das nicht ein Musterbeispiel an Wirtschaftlichkeit ist… Haaalt, keine falschen Annahmen bitte. Ich würde doch nicht der Ottilie ein Loch abkaufen um es anschließend mit Teer zu stopfen. Nein-nein, ihre Rathausaufgaben soll die Dame mal ganz schön selber machen. Ich meine, das muss die Stadtkasse schon hergeben. Und wenn nicht, dann stimmt was mit den Moneys beim Manni (Busch) nicht.

Auf den Busch kloppen lohnt also auf eine Art nicht.
Das heißt, selbst Pate würde ich nicht stehen wollen. Weder auf bzw. für ein Schlagloch, noch für ein anderes Dreckslock. Außerdem ist es längst an der Zeit, dass die Stadt ihre Pflichten übernimmt und die Spuren beseitigt, die der Winter hinterlassen hat. Aber nicht nur der lange und strenge Winter hat seine Spuren allerorts hinterlassen, für jede Menge Hinterlassenschaften haben ganz klar und verkennbar auch die lieben Vierbeiner gesorgt. Also nix wie ran und weg mit dem Scheißdreck.

Und was die ersten warmen Sonnenstrahlen sonst noch so an den Tag gebracht haben, davon können Amsel, Drossel und der Star kraftvoll ein Lied nach dem anderen um die Wette mit den Schmutz-Finken singen, die den Unrat verursacht haben, der jetzt überall und ringsumher auftau(ch)t.

Bleibt also nur zu hoffen, dass bis Ostern alles pikobello sauber ist und Ottilie den Frühjahrputz nicht vergisst.

Hildegard Grygierek, 08.03.2013

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