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Manni, Money, Manier

Posted on 09 März 2013 by Dr. Volker Steude

Was man in Hintertupfingen kann, kann man in Bochum doch auch, oder?
In einem Kuh-Dorf, hinter Thüringen, verhökert der Bürgermeister Schlaglöcher für 50 Euro .. einschließlich Mehrwertsteuer. Ist das billig .. ähm .. lustig? Nun gut, ob listig oder lustig, mich amüsiert das Geschäftsgebaren des cleveren Bürgermeisters und dass man bei Interesse solch ein Schlagloch käuflich erwerben kann und flicken.

geldscheinNa, wenn das nicht ein Musterbeispiel an Wirtschaftlichkeit ist… Haaalt, keine falschen Annahmen bitte. Ich würde doch nicht der Ottilie ein Loch abkaufen um es anschließend mit Teer zu stopfen. Nein-nein, ihre Rathausaufgaben soll die Dame mal ganz schön selber machen. Ich meine, das muss die Stadtkasse schon hergeben. Und wenn nicht, dann stimmt was mit den Moneys beim Manni (Busch) nicht.

Auf den Busch kloppen lohnt also auf eine Art nicht.
Das heißt, selbst Pate würde ich nicht stehen wollen. Weder auf bzw. für ein Schlagloch, noch für ein anderes Dreckslock. Außerdem ist es längst an der Zeit, dass die Stadt ihre Pflichten übernimmt und die Spuren beseitigt, die der Winter hinterlassen hat. Aber nicht nur der lange und strenge Winter hat seine Spuren allerorts hinterlassen, für jede Menge Hinterlassenschaften haben ganz klar und verkennbar auch die lieben Vierbeiner gesorgt. Also nix wie ran und weg mit dem Scheißdreck.

Und was die ersten warmen Sonnenstrahlen sonst noch so an den Tag gebracht haben, davon können Amsel, Drossel und der Star kraftvoll ein Lied nach dem anderen um die Wette mit den Schmutz-Finken singen, die den Unrat verursacht haben, der jetzt überall und ringsumher auftau(ch)t.

Bleibt also nur zu hoffen, dass bis Ostern alles pikobello sauber ist und Ottilie den Frühjahrputz nicht vergisst.

Hildegard Grygierek, 08.03.2013

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