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Mein Interview mit dem Laminator

Posted on 03 Mai 2013 by Dr. Volker Steude

„Herr Fleskes. Sicherlich ist ihm nicht entgangen, dass sich die Bochumer Bürger seit geraumer Zeit lustig über ihn, den Laminator machen und besonders über seine Idee, am Bodenbelag für die Trallafiffi- ..ähm.. Trallafitti-Bude zu sparen und den Belag selbstständig verlegen zu wollen. Was sagt er dazu?“

Konzerthaus_SaalAnsicht1„Ich sage – mir, und nur mir, steht der Rang als solcher zu. Immerhin bin ich es, der was von Bodenbelägen versteht“.

„Heißt das, Herr Flaminator, ähm, Herr Fleskor, dass er was vom Verlegen versteht?“

„Ja, und zwar aus dem F.F. Würde ich sonst Fiffi Fleskes heißen .. und nicht Fleskor, du Ohr.“

„Du Nase“.

„Erlauben sie mal Frau Grygierek…“.

„Ich habe ihn lediglich korrigiert, Herr Fluffikes. Es heißt du Nase und nicht du Ohr“.

„Ach so. Na gut. Also, als Laminator ziehe ich das Klick-Laminat Megafloor vor. Im Spar-Set ist mir das Laminat „Classic“ dann doch zu billig. Deshalb billige ich da nicht ein. In mein Konzerthaus kommt nur bester Laminat-Fußboden rein“. 

„Wenn ich ihn richtig verstanden habe, Herr Floorskes, wird er den Laminat selbst verlegen. Was benötigt der Meister seines Faches dafür?“

„Nun – Stichsäge, Hammer, Akkuschrauber und so. Aber zuerst muss ich die Quadratmeterzahl ausrechnen, bevor ich losverlegen kann.“

„Und was ist mit Verschnitt?“

„Verschnitt, Verschnitt. Was soll der Schitt? Ich verlege den Laminat Richtung Sonneneinstrahlung, in Verlegerichtung überlappend und zur Wand hin mit einer 10 mm Dehnungsfuge. Außerdem säge ich die Türzargen ab. Dann passt dat millimetergenau.“

„Wie ich höre, Herr Fiffi Fleskes, er ist wirklich ein verdammt fiffiges Kerlchen. Herr Sloane und seine Bosy-Boys werden sich freu´n“.

„Ja, er und seine Rasselbande werden begeistert sein. Die Jungs haben es verdient, auf dem Boden der Tatsachen zu spielen.“

Ach Herrje. Und was ist die Tatsache?“

„Fakt ist, dass ich Fiffi Faktus, ähm, Kaktus, shiet, ich wollte sagen, dass ich der einzige und wahre Laminator bin und das alles schon hinkriege. Und was nicht passt, wird passend gemacht – so haben wir es immer gemacht“.

„Na dann – Gute Nacht“, hat Hildegard gesacht ;-))

(weiter zu Teil II)

Hildegard Grygierek, 07.05.2013

1 Comments For This Post

  1. Karl-Heinz Says:

    Hilder, du bist der Hammer

1 Trackbacks For This Post

  1. Der Laminator ein Linoleum-Lümmel? | BÄH - Bochum ändern mit Herz Says:

    […] Interview mit dem Laminator – Teil II (hier zu Teil I) […]

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