Archive | März, 2015

Bochumer Spielplätze verkommen immer mehr – Die Ursachen

Posted on 27 März 2015 by Dr. Volker Steude

Auf dem Schulhof der Feldsieper Schule ist das Spielgerüst seit Monaten mal wieder abgesperrt, weil das Geld für eine Reparatur fehlt. An der Liboriusschule sind die Spielgeräte seit über zwei Wochen abgesperrt, weil die Stadt aktuell kein Geld hat die erforderlichen Holzhackschnipsel zur Erneuerung des Fallschutzes zu kaufen.

Liborius

Leider keine Einzelfälle. Rund 800 Spielplätze hat Bochum. Nicht wenige sind in einem schlechten, manche in einem herunter gekommenen Zustand. Eine Blamage für eine Stadt, die sich selbst gerne als familienfreundlich darstellt.

Die Stadt selbst führt dazu aus: „Die Sozialraumkonferenzen beklagen immer wieder einen Mangel an Nutzungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum. Vor dem Hintergrund knapper werdender Mittel wird es immer schwieriger, die vorhandenen Kinderspielplätze, Bolzplätze, Skateanlagen, Streetballanlagen, Jugendtreffs, etc. aufrecht zu erhalten. Bestehende Anlagen verkommen und neue können nicht mehr gebaut werden.“ (Mitteilung der Verwaltung 20120399). Continue Reading

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Bürger sollen über Seilbahn entscheiden

Posted on 21 März 2015 by Dr. Volker Steude

Bei wichtigen Vorhaben in der Stadt müssen die Bürger entscheiden, ob diese realisiert werden sollen oder nicht. Also auch bei der Seilbahn (Ruhrbarone vom 14.02.15). Was beim Musikzentrum versäumt wurde, darf bei der Seilbahn nicht passieren. Diejenigen, die in unserer Stadt leben, müssen von Anfang an, von der Idee bis zur möglichen Realisierung, mitgenommen werden. Sie müssen von den Vorteilen der Seilbahn überzeugt werden, aber auch die Kosten und mögliche Nachteile oder Befürchtungen müssen offen diskutiert werden. Nichts darf intransparent bleiben. (Wer Zeit und Lust hat, kann sich am Dienstag, 24.03., 19 Uhr über die Seilbahnidee im Gewerkschaftshaus (Maximilian-Kolbe-Str./Ecke Humboldtstr.) informieren).

gondel-ja-neinEs dürfen nicht die Fehler wie in Oberhausen beim Bürgerentscheid zur Straßenbahn (Linie 105) gemacht werden (WAZ vom 09.03.15). Bei diesem hat man es versäumt die Machbarkeitsstudie offen zu legen, auch versuchte man die Kosten des Werbefeldzugs zu verschweigen, der die Bürger von der Linie überzeugen sollten. Entsprechend war das Misstrauen zu groß, die Menschen von dem Vorhaben nicht überzeugt. Folgerichtig lehnten die Bürger das Vorhaben ab. Continue Reading

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Die Rettung der Seniorenheime

Posted on 14 März 2015 by Dr. Volker Steude

Die Geheimnis ist gelüftet. Jetzt ist bekannt, weshalb die vier städtischen Seniorenheime Millionenverluste ohne Ende machen und auch zukünftig machen werden. In den letzten Jahrzehnten, jetzt und auch in den nächsten 10 Jahren.

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Die SBO, die die vier Heime betreibt, hat zu viel Personal und zwar nicht in der Pflege, sondern in der Verwaltung und in der Hauswirtschaft. In diesen Bereichen sind fast doppelt(!) so viele Mitarbeiter beschäftigt, wie eigentlich erforderlich. Die Stadt hat in das städtische Unternehmen SBO massiv Mitarbeiter ausgelagert, um die nicht mehr aus dem eigenen Budget bezahlen zu müssen. So muss die SBO darüber hinaus noch 7 Beamte beschäftigen und versorgen.

2014 machte die SBO über 2,9 Mio. Verlust. Deutlich über die Hälfte der Verluste resultiert aus den unnötig beschäftigten Mitarbeitern, 0,7 Mio. aus überhöhten Sachkosten (insbesondere zu hohen Heizkosten und Verlusten aus der Anmietung des Heimes Grabelohstraßen: 0,4 Mio.). Der Rest der Verluste (0,6 Mio.) resultiert insbesondere daraus, dass die Bewohner schlecht in die Pflegestufen eingestuft sind. Ohne Personalüberhang, überhöhte Sachkosten und bei angemessener Einstufung der Bewohner in die Pflegestufen, würde die SBO verlustfrei arbeiten. Continue Reading

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Wann kommt die Bochumer Markthalle?

Posted on 06 März 2015 by Dr. Volker Steude

Die Idee in der Bochumer Innenstadt eine Markthalle zu bauen, gibt es schon länger. Sie steht auch in den Wahlprogrammen von SPD, CDU und STADTGESTALTERN. Erstmals in die Diskussion gebracht wurde die Idee mit einigen anderen im Rahmen eines Beitrags zur zukünftigen Entwicklung des Telekom- und Justizgeländes (ruhrblogxpublik vom 29.07.12).

markthalleDer in dem Beitrag vorgeschlagene Standort ist auch heute noch ideal. Wenige Schritte vom Rathausvorplatz, auf dem auch heute schon der Wochenmarkt stattfindet, da wo sich heute der Innenhof des Telekomblocks befindet.

Markthallen werden als Motor der Stadtentwicklung angesehen. In Rotterdam und Kopenhagen wurden gerade neue Hallen errichtet, in Pau wir die Markthalle vollständig neu gestaltet. In Südeuropa, aber auch in Frankreich und Ungarn, sind Markthallen selbst in kleineren Städten häufig eine Selbstverständlichkeit. In Großstädten wie Rom oder Barcelona haben auch viele Stadtviertel ihre eigene Halle. Continue Reading

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