Archive | Satire

++++ Kursticker ++++ Townsender erholt sich leicht ++++ OBin tritt vielleicht schon 2014 ab ++++

Posted on 24 November 2012 by Dr. Volker Steude

Nachdem sich die Stadtwährung, der Townsender seit Monaten im freien Fall befindet, scheint der Kursfall nun etwas gebremst. Jetzt wurde bekannt, dass die OB-Neuwahl um ein Jahr vorgezogen werden könnte. Hatten die Analysten Bochum erst kürzlich auf Ramsch-Niveau (CCC) abgewertet, da keine Aussicht bestünde, dass die Verantwortlichen von Verwaltung und Politik ernsthaft bereit bzw. in der Lage seien die städtische Geldverschwendung zu stoppen, scheint auf dem Parkett nunmehr begrenzte Hoffnung zu bestehen, dass schon ab 2014 eine Änderung möglich wäre.

Die Rating-Agentur Schmudi bleibt jedoch bei ihrer strikten Verkaufsempfehlung für Townsender. Sprecher Slick Lower unterstrich diese Haltung, es sei mittelfristig nicht absehbar, dass die Verantwortlichen von der Geldverbrennung für Promi-Sausen und Prestige-Objekte („Musikzentrum“ und Jahrhunderthalle) Abstand nehmen würden, die außer Kosten keinerlei Gewinne für die Stadt erwarten ließen. Eine schwere Belastung für die finanziellen Herausforderungen der Stadt seien auch die hinsichtlich der finanziellen Belange größtenteils völlig ahnungslosen Lokalpolitiker. Es stimme den Markt wenig hoffnungsfroh, wenn Politiker in den maßgeblichen Positionen, wie der SPD-Fraktionsvorsitzende H.-D. Fleskes sich z.B. nach wie vor weigern, in den Stadthaushalt die für die Instandhaltung von öffentlichen Gebäuden notwendigen Gelder einzustellen.

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Sprengung der Propsteikirche für Bochumer Dom

Posted on 24 November 2012 by Dr. Volker Steude

Der Stadtrat ist sich einig, Bochum muss neue Prestigeobjekte für die Stadt auf den Weg bringen, um von dem Filz-und-Klüngel-Image der Stadt abzulenken. Die Oberbürgermeisterin Scholz stellte daher stolz das neuste städtische Vorhaben vor, das soeben beschlossen worden sei:

Die Propsteikirche wird gesprengt, dafür ein Dom errichtet. Dies soll den Tourismus in Bochum nachhaltig ankurbeln. „Was in Köln funktioniert hat, sollte auch in Bochum klappen,“ ist die Oberbürgermeisterin überzeugt. Zudem soll der Dom ein Treffpunkt der Jugend und eine weitere Bildungsstätte für Bochum werden, so hätte die katholische Kirche versprochen dort auch Kinder- und Jugendgottesdienste zu veranstalten, sowie ein Priesterseminar aufzuziehen. Für die Baukosten von ca. 33,3 Mrd. Euro werden noch Spender und Sponsoren gesucht. Norman Faber und die Fiege-Brauerei wurden bereits angefragt, Stadtwerke und Sparkasse haben schon Beiträge in Millionenhöhe zugesagt. Die Chefs der beiden städtischen Unternehmen Volker Goldmann (SPD) und Bernd Wilmerts (SPD) fanden sich spontan bereit, das Geld locker zu machen, nachdem auch ihre SPD-Ortsverbände dieses Projekt ausdrücklich begrüßt hatten. Continue Reading

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